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Mutmachgeschichte von Ivonne

Hey meine liebe Schwägerin/Schwester!
Deine Seite ist sooo interessant und ich bin begeistert darüber, wie du das Thema angehst und darüber schreibst!
Mittlerweile geh auch ich recht offen mit der Krankheit um. Konnte ich zu Beginn nicht...
Kurz zu meiner Geschichte:
Mit 38 Jahren entdeckte mein Mann einen Knoten in meiner Brust, der anstehende Frauenarzt-Termin sollte Aufklärung geben.
Nur Mastophatieknoten, nichts weiter! Klar, hab ich gedacht, schließlich habe ich meine drei Kinder alle gestillt, Brustkrebs bekomm ich nicht. Der Knoten wurde größer, die Brust verformte sich und tat auch weh, aber Dr. Google sagte Brustkrebs tut nicht weh, trotzdem wieder ein Jahr später Abklärung beim Frauenarzt.

Sie schickte mich vorsichtshalber zu Stanze, selbst die Onkologie konnte im Ultraschall nichts besorgniserregendes feststellen, doch das Ergebnis der Stanze ergab: Grading 3 bösartig, v.a. inflammatorischer Brustkrebs, hormonabhängig.
Ein riesen Schock... Jetzt begann die Antihormontherapie, Chemo, Mastektomie, Bestrahlung, Tamoxifen, bei der Bestrahlung wieder arbeiten gegangen, 30 Std im Kindergarten.. um mich abzulenken..
Im September Herzecho und dieser Kardiologe hat sein Job zum Glück sehr gründlich gemacht und mich weiter geschickt, dass ich die Leber kontrollieren lassen sollte.. es stellte sich also heraus, dass ich nun noch an Lebermetastasen erkrankt bin, um die 30 Stk.
Ab jetzt sollte sich mein Leben ändern.. und ich muss sagen dass ich nun glücklicher bin als zuvor... so verrückt es sich anhören mag... ich achte nun sehr auf mich selbst und bin nicht nur Mutter von drei zauberhaften Mädchen und Ehefrau...
ich meditiere täglich, mache regelmäßig Yoga, gehe nicht mehr arbeiten, neben den Chemomedikamenten, nehme ich sämtliche Naturheilmittel!

Gehe regelmäßig im Wald spazieren, nehme Basen-Bäder, ernähre mich vegan, gehe zum Psychologen, trinke kein Alkohol mehr und mache jetzt einfach was mir gefällt!
Das ganze war sicherlich kein Spaziergang aber ich bin sehr stolz auf mich!
Mein Lebenswandel hat dazu geführt dass die Lebermetastasen rückläufig sind und mein Gefühl sagt mir, dass alles gut ist!

Und genau wie bei dir liebe Jessi! Du machst das jetzt schon vorbildlich <3

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Liebe Ivonne!

Es ist so verrückt, wie schnell sich so eine Geschichte niederschreiben lässt. Noch verrückter ist es sie innerhalb weniger Minuten zu lesen. Denn ich weiß, was für eine Torture du hinter dir hast und das über Monate hinweg! Und auch wenn ich alles nah miterlebt habe, kann ich jetzt erst alles so richtig verstehen.

Also JA Ivonne, du kannst sogar MEGA stolz auf dich sein. Ich sage es oft und du hörst es ja auch von den Schwestern: es ist bewundernswert, wie du deine ganze Situation anpackst und meisterst. Du bist ganz bei dir selbst, eine superstarke Frau und ein Vorbild für viele Andere. Und für mich jetzt mehr denn je. Auch wenn sich das unheimlich dramatisch anhört, du hast mich gerettet. Ohne dich würde ich die Brust auch heute noch nicht abtasten - denn mir war nie bewusst WIE wichtig das ist. Danke, du bist mein Engel hier auf Erden und ich hab dich lieb.

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