Ohne Worte.
- fuchsmaedchen9
- 24. Feb. 2022
- 3 Min. Lesezeit
Heute stand wieder eine wichtige Untersuchung für mich an - die sogenannte Knochenszintigraphie. In nicht-fachchinesisch bedeutet das, dass mir eine radioaktive Flüssigkeit ins Blut gespritzt wurde, um anschließend Bilder meines Skelettes zu machen (eine Direktaufnahme und eine Aufnahme ca. 2 1/2 Stunden später).
So soll ausgeschlossen werden, dass sich Metastasen in den Knochen gebildet haben. Außerdem wurden 3D-Bilder meiner Schulterregion gemacht, da ich dort Schmerzen habe. Man kann es sich wie beim MRT oder CT vorstellen. Ich lag auf einer Liege, meine Füße wurden zusammengeschnürt und meine Arme sollten ruhig neben mir liegen. Eine Aufnahme der Knochen dauert ca. 10 Minuten. Etwas erschreckend fand ich, dass ich nicht über die Untersuchung oder deren Risiken aufgeklärt wurde. Weder verbal noch schriftlich. Im Vorfeld informierte ich mich bei Dr. Google, der dann auch sofort ausspuckte, dass man nach der Spritze radioaktive Strahlen absondert und vor allem zu kleinen Kindern Kontakt meiden sollte. Durch Nachfragen bei der Nuklearärztin habe ich dann erfahren, dass Kindern zwar nichts passieren kann, aber man das als Vorsichtsmaßnahme sehen kann und dies wohl zur "Strahlenhygiene" gehört. Die Ergebnisse gibt es dann in ca. einer Woche und es dürfen auch gerne wieder alle Daumen gedrückt werden, dass auch diese Untersuchung unauffällig bleibt. Man strahlt übrigens ungefähr 10 Stunden danach noch, sodass man viel trinken und auf Toilette gehen soll.
Und für alle, die gefragt haben wie es so in den Wechseljahren ist: ich spreche da aber nur von mir, jeder Mensch empfindet unterschiedlich! Aktuell ist mir ständig kalt oder heiß. Gelenkschmerzen sind eigentlich stetig da, aber das Schwimmen gestern hat ziemlich gut getan. (Danke auch für die zahlreichen Tipps, ich werde mal alle sammeln und hier zusammentragen)
Und neben momentan leichten Gefühlsschwankungen - also vom Weinen zum Lachen und umgekehrt- wache ich nachts alle zwei Stunden auf. Ich schlafe wirklich richtig schlecht, sodass ich tagsüber ziemlich geschafft bin. Auch um dem entgegenzuwirken könnt ihr mir gerne Anregungen oder Empfehlungen zukommen lassen. Dafür bin ich sehr dankbar! Und wenn man dann aufs Handy schaut um zu wissen, wieviel Uhr es ist, bekomme ich so etwas angezeigt:

Gruselig, wie Handys zuhören...
Und allen die heute Karneval feiern viel Spaß :) ,aber am besten ab jetzt nicht mehr mitlesen:
Die Nachricht über den aktuellen Krieg in der Ukraine hat mich absolut fassungslos gemacht. Ich möchte auch nicht viele Worte dazu schreiben, denn viel Ahnung von Politik habe ich nicht. Aber eines weiß ich: die Ängste, die die Menschen dort ausstehen müssen, nur weil es machtgeile Menschen gibt....in meinen Augen absolut unverständlich. Der deutsche Philosoph Georg Wilhelm Friedrich Hegel sagte einst:
"Aus der Geschichte der Völker können wir lernen, dass die Völker nichts aus der Geschichte gelernt haben."
DAS trifft den Nagel auf den Kopf und dem ist einfach nichts mehr hinzuzufügen. Besser hätte ich es nicht formulieren können. Und deshalb habe ich heute auch eine Kerze angezündet. Für alle Menschen in Ukraine, für alle Menschen in Russland, die das nicht wollten, für alle Menschen, die Ängste ausstehen und gerade stark sein müssen, für alle Menschen, die sich um Andere sorgen. Und auch für Sie Herr Putin, in der Hoffnung das Licht erreicht ihr Herz. Wobei das voraussetzen müsste, dass Sie eins haben!

In den Augen einer Erzieherin finde ich das verdammt gut geschrieben, deshalb hier noch ein kleiner Nachtrag:
"Vielleicht ist es gut, wenn unsere Kinder am Beispiel dieses Konflikts lernen: Nur weil Kriege woanders stattfinden, bedeutet dies nicht, dass es nichts mit uns zu tun hätte. Und dass es bei aller eigenen Angst und Unsicherheit weiterhin ein großes, nicht selbstverständliches Glück ist, über Gefahren nur zu sprechen, die andere aber hautnah erleben und durchleiden. Empathie und Hilfe sind dann das Mindeste." -DER SPIEGEL-




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